Ihre Browserversion ist veraltet. Wir empfehlen, Ihren Browser auf die neueste Version zu aktualisieren.

 

 

 

 

 

Welche Art von Gutachten gibt es?

Man unterscheidet zwischen folgenden Gutachten:

  • Bewertungsgutachten
    Um den Verkehrswert, den Zeit- oder Vermarktungswert von Einrichtungsgegenständen zu ermitteln, eignet sich ein Bewertungsgutachten.
    Hier einige Beispiele von Fällen, bei denen ein Bewertungsgutachten notwendig werden könnte:
      • im Insolvenzverfahren
      • im Scheidungsverfahren
      • bei geschäftlichen Trennungen
      • beim Kauf einer (teil-) möblierten Immobilie
  • Privatgutachten
    Privatgutachten werden durch den Endverbraucher, das Handelsunternehmen oder das Herstellerunternehmen in Auftrag gegeben. Ziel hier ist die neutrale Beurteilung und Bewertung von Sachverhalten sowie die Prüfung von Ist- und Sollzuständen. Die Honorarvergütung und der Ersatz für Aufwendungen richten sich nach dem mit Auftrag abzuschließenden Vertrag. Dies geschieht in Anlehnung an das JVEG (Justizvergütungs- und -entschädigungsgesetz).  >>>Kosten

  • Gerichtsgutachten
    Bei einem Gerichtsgutachten erfolgt der Auftrag durch das Gericht, welches im Anschluss auch eine Entscheidung in der Sache fällt. Der Sachverständige liefert auf der Grundlage von Fachwissen und Erfahrung objektive Beweismittel, um in dem Verfahren den tatsächlichen Sachverhalt festzustellen. Die Honorarvergütung und der Ersatz für Aufwendungen richten sich nach dem JVEG (Justizvergütung-und –entschädigungsgesetz)
  • Versicherungsgutachten
    Versicherungen nutzen die Erstellung von unabhängigen Gutachten, um die Ursachen strittiger Sach- und Haftpflichtschäden bei Möbeln und Inneneinrichtungen festzustellen. Ebenfalls dient ein Versicherungsgutachten der Prüfung von Schadensursache und Ermittlung der Schadenshöhe in dem jeweiligen Fall.

Bei Differenzen vom Käufer zum Verkäufer, aber auch in anderen Situationen, empfiehlt sich auf jeden Fall ein Schiedsgutachten oder die Mediation.